Geldfragen

Über Geld spricht man nicht... schon gar nicht im Zusammenhang mit Gesundheit! So waren die Krankenkassen einmal gedacht: Vollkasko - Geld spielt keine Rolle! Es war für Patienten in den siebziger Jahren sicherlich billiger, zum Zahnarzt zu gehen und für Zahnärzte sicherlich leichter, Geld zu verdienen. Ob es auch immer besser war, darüber müsste man nochmal diskutieren.

Wie auch immer: Die Vollbeschäftigung kommt nicht wieder, die öffentlichen Kassen sind chronisch überschuldet, und weder das Perpetuum mobile noch der Goldesel sind bisher Wirklichkeit geworden.

Wo es Zahnärzten nur ums Geld geht, da ist Vertrauen nicht möglich: Völlig klar! Wo es Menschen aber auch nur ums „Auf-keinen-Fall-bezahle-ich-hier-was!“ geht (also auch um das Geld, nur unter negativen Vorzeichen), da ist Vertrauen und die vorurteils-lose Suche nach einer optimalen Lösung aber eben leider auch nicht möglich.

Bisher haben wir uns mit allen Menschen geeinigt, die sich mit uns einigen wollten. Wir leben schließlich davon, weiter empfohlen zu werden. Weiter empfohlen werden wir nur, wenn die Leistung stimmt. Und die Leistung kann auf Dauer auch nur stimmen, wenn die Bezahlung dafür stimmt (also die jeweils entstehenden Kosten deckt). Welcher Aufwand im Einzelfall für eine Behandlung angemessen ist, kann man nur im persönlichen Gespräch klären: Es wird immer auch billiger gehen, es wird aber auch immer Argumente geben, wie man es noch perfekter (und noch aufwändiger) machen könnte! So einfach ist das.

Manchmal sind wir genervt, von der Politik zum Sozialkassen - "Leistungserbringer" degradiert worden zu sein und in einer Kassenpraxis zunehmend nur noch trocken Brot rationiert abgeben zu können (Wurst und Käse kostet extra, Butter gibt’s nur noch einmal im Jahr). Wenn Sie das auch nervt, könnten wir zusammen Wege suchen, wie wir die gegenüber früher oft revolutionär verbesserten Behandlungsmöglichkeiten heutiger Zahnheilkunde zu Ihrem Vorteil nutzen!

Dan Fischer, Zahnarzt und Entwickler ziemlich gut durchdachter und hochwertiger, wenn auch nicht ganz billiger zahnmedizinischer Produkte in den USA, besteht darauf, dass es trotz aller bürokratischen und finanziellen Schwierigkeiten noch nie eine Zeit gegeben hat, in der es besser war, Zahnarzt zu sein, als heute! Denn: Die Zahnmedizin war nie besser! Oder wollen Sie mit den überfüllten Schmerzsprechstunden der sechziger Jahre tauschen, Abdrücke mit Abdruckgips ertragen oder gar das Zahnziehen ohne Spritze, wie noch vor wenigen Jahrzehnten üblich? - Also: Es gab auch noch nie eine Zeit, in der es besser war, Patient zu sein als heute! Es trägt vielleicht zur Erleichterung bei, sich das ab und zu in Erinnerung zu rufen...

Dan Fisher hat übrigens 14 Kinder, viele davon auch in den Fußstapfen des Vaters. Besonders gut hat mir ein Ausspruch von Dan auf einer Fortbildung in Bremen Ende der Neunziger gefallen, auf der er über seinen damals Vierjährigen berichtete, dass auch der schon Interesse am Zahnarztberuf zeige und prophezeihte, dass, wenn er sich denn tatsächlich für diesen Beruf entscheiden würde, er mit Sicherheit ein besonders guter Zahnarzt würde! "And why?", fragte der Vater die anwesenden Kollegen, - und gab kurz darauf selbst die Antwort: "Because he loves people!"

Zahnersatz spart Steuern

Wussten Sie, dass Zahnersatz-Rechnungen dabei helfen können, Steuern zu sparen? Sie gelten nämlich absetzbar als außergewöhnliche Aufwendungen. Eine fundierte Hilfe für den richtigen Umgang bietet die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein. Abschließend verbindliche Hinweise zu Ihrer persönlichen Situation kann natürlich nur Ihr Steuerberater bieten.

Links:

Zahnersatz im Ausland?
Die "Kostenseite" der Initiative Prodente

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