Zähneknirschen?

Gehören Sie auch zu den Menschen, die die Zähne zusammen beißen (müssen)?

Verspannungen, Heiß-/Kaltempfindlichkeit der Zähne, Zahnfleischrückgang und Zahndeformationen sind die häufigsten Anzeichen für diesen destruktiven Umgang mit sich selbst: Wer sich im Aussen als ohnmächtig erlebt, drückt seine Wut oft nach innen aus und "knirscht mit den Zähnen". Fast häufiger als das eigentliche Knirschen ist dabei das Zähnepressen. Das Fachwort "Bruxismus" erfasst beides:

Bruxismus: Knirschen und Pressen der Zahnreihen zu nicht funktionellen Zwecken

Kiefergelenk und Zähne als Mittler zwischen Oben und Unten, zwischen dem Nerven-Sinnes-System und dem Stoffwechsel-Gliedmaßen-System, sind dabei oft erheblichen Belastungen ausgesetzt, die im Übermaß zur selbstzerstörerischen Nivellierung des Kauorganes führen: Wer sich platt gemacht fühlt, keinen Raum mehr um sich spürt und die Anforderungen des Alttags kaum noch verdaut, dessen Verdauungsorgane zeichnen auch im Physischen ein oft bestürzend genaues Symptombild der Überforderung.

Ein Selbsttest für Betroffene kann erste Anhaltspunkte liefern.

Die von Zahnärzten oft verordnete "Knirscherschiene" allein ist leider kein Allheilmittel. Informationen über die Vielschichtigkeit des Problems und Möglichkeiten der Lösung bietet auch die Publikation von Reinhard Menzel und Rudolf Völker.

Einen noch wenig bekannten, viel versprechenden Ansatz bietet die Eutonie, die in Hamburg z. B. durch Frau Coch vertreten wird. Ganz in der Nähe unserer Praxis bietet Katrin Onken kompetente Hilfe in Kursen und Einzelsitzungen.

zurück

© 2018 HQHH